Den folgenden Text dürfen wir mit freundlicher Genehmigung von der Webseite von DQ Solutions übernehmen. Wir sind stolz, dass unsere Rätsel eine willkommene Abwechslung vom digitalen Alltag bieten.


Aktive Pausen im Homeoffice – Gehirnjogging mit Rätseln und Neuroathletik

Deine Tage im Homeoffice sind geprägt von ähnlichen Tätigkeiten. Dies kann deine Konzentrationsfähigkeit beeinflussen. Was dieser Müdigkeit oder fehlenden Motivation zugrunde liegt, belegen zahlreiche Studien zum Thema Gehirnfitness. Wir haben uns mit dem Thema befasst und herausgefunden, warum zum Beispiel das Lösen von Rätseln förderlich ist. Neben diesem eher traditionellen Gehirntraining, erfährst du, wie leicht du Ansätze der modernen Neuroathletik ganz leicht in deinen Alltag integrierst. Lies jetzt, wie du produktiv bleibst durch die aktive Gestaltung deiner Pausen im Homeoffice.

Aktive Pausen im Homeoffice können die Motivation steigern
Um der Eintönigkeit im Homeoffice entgegenzuwirken, braucht das Gehirn unterschiedliche Stimulation. (Foto: Jesse Orrico / unsplash)

Das Gehirn arbeitet mit Verknüpfungen

Wenn du etwas viel übst oder Dinge immer gleich ausführst, gewöhnt sich das Gehirn daran. Es reagiert entsprechend mit an die Situation angepassten automatisierten Handlungsabläufen oder Gefühlen. Autofahren ist ein einfaches Beispiel dafür. Mit der Zeit brauchst du nicht mehr darüber nachzudenken, wann du welchen Hebel bewegen musst, denn die Handgriffe sitzen von ganz alleine.

Dasselbe passiert mit deinen Gefühlen, die sich auf äussere Umstände einstellen und ganz automatisch aufkommen. Beispielsweise freust du dich, wenn du dir etwas Neues kaufst. Oder du entspannst dich, wenn du dich in dein Bett legst. Sitzt du also im Homeoffice immer an der gleichen Stelle, kann das förderlich sein. Denn dein Gehirn verbindet den Arbeitsplatz mit Konzentration. Doch zu langes Sitzen kann eintönig sein und Phasen begünstigen, in denen die Effizienz sinkt. Um diesen vorzubeugen, können aktive Pausen im Homeoffice helfen.

Knobeln in der Pause mit Schwedenrätsel und Sudoku

Der Begriff Gehirnjogging oder Gehirntraining wurde vom deutschen Psychologen Siegfried Lehrl von der Universität Ehrlangen bereits 1992 geprägt. Er beschäftigte sich mit der Veränderung der geistigen Leistungsfähigkeit und war der Meinung, dass regelmässiges Gehirntraining die schnelle Verarbeitung von Informationen fördert. Gleichzeitig verschafft es dem Übenden ein gutes Gedächtnis.

Offline Pausen im Homeoffice sind wichtig
Wenn du viel am Bildschirm sitzt im Homeoffice sind offline Pausen empfehlenswert. (Foto: Pixabay)

Zudem strebt das Gehirn danach, Dinge zu vervollständigen. Läuft es im Homeoffice an einem Tag nicht sonderlich gut, kann das Erfolgserlebnis eines gelösten Rätsels dir einen Motivationsschub geben. Kreuzworträtsel oder Sudoku beeinflussen das Gehirn also in vielerlei Hinsicht günstig. Knobeln kannst du entweder online und offline:

Offline Rätsel lösen

Sitzt du viel am Bildschirm, bieten sich gedruckte Rätselhefte an, um deine Augen zu entspannen. Diese sind beispielsweise vom Schweizer Unternehmen Verlag Küng AG an fast jedem Kiosk erhältlich.

Online Rätselportal oder Spiele

Praktisch ist es, Rätsel online zu lösen. Ob du im Homeoffice oder unterwegs bist, sie sind immer dabei. Du kannst entweder über dein Smartphone, dein iPad oder dein MacBook spielen. Eine Möglichkeit dazu bietet das Rätselportal. Viele Apps wie beispielsweise Apple Arcade bieten weitere Möglichkeiten, um die Fähigkeiten deines Gehirns auf die Probe zu stellen.

Gehirntraining inspiriert von der Neuroathletik

Use it or loose it bedeutet übersetzt, gebrauche es oder verliere es. Dies gilt für den ganzen Körper. Beim vielen Sitzen brauchst du wenige Fähigkeiten. Wenn du kein Yogi bist, vergisst deine graue Masse unter anderem die Beweglichkeit deines Körpers. Doch dein Gehirn ist schlau und sagt dir beispielsweise mit Rückenschmerzen, dass du dich mehr bewegen solltest. Oder es bedeutet dir mit Kopfschmerzen, dass es dir gut tun würde, wenn du deine Augen mal wieder auf einen weit entfernten Punkt richtest. Es gibt viele von der Neuroathletik inspirierte Übungen, die diesen kleinen Alltagsbeschwerden entgegenwirken.

Augenübung für daheim und für unterwegs

Das menschliche Auge ist fähig, Dinge wahrzunehmen, die sich zwar in deinem Sichtfeld befinden, jedoch nicht scharf gestellt sind. Sitzt du jedoch lange am Bildschirm, werden deine Augen einseitig belastet. Durch den Fokus deines Blicks auf ein Objekt in kurzer Distanz kann sich das periphere Sichtfeld verkleinern. Das klingt vorerst nicht, als wäre es etwas Schlimmes. Doch evolutionsbedingt muss der Körper sich dadurch anspannen. So könnte er flüchten, ohne die Gefahr, die sich seitlich nähert, sehen zu müssen. Dies erklärt den steifen Nacken nach einem langen Arbeitstag.

Augenübungen aus der Neuroathletik zur Entspannung im Homeoffice
Die Augen beeinflussen unser Gehirn massgeblich, weshalb Augenübungen als Pausenbeschäftigung Sinn machen. (Foto: Nonsap Visuals / unsplash)

Dieser einseitigen Augenbelastung kannst du ganz einfach entgegenwirken. Du brauchst weder besondere Fähigkeiten noch spezielles Equipment dazu. Folgende Übungen eignen sich, um deine Augen und damit dein Gehirn zu trainieren:

  • Blicke aus dem Fenster und auf einen weit entfernten Punkt. Achte dich nun gleichzeitig darauf, was du draussen alles wahrnehmen kannst, ohne die Dinge direkt anzuschauen.
  • Gehe spazieren und schaue auf den Weg oder gerade nach vorne. Nimm dabei wahr, was sich am Wegrand befindet, ohne direkt hinzuschauen.
  • Wirf einen Ball an die Wand oder zu einer zweiten Person. Hefte deinen Blick dabei an einen fixen Punkt oder schaue deinem Gegenüber in die Augen. Fange den Ball, wenn er zurück kommt, ohne diesen zu fokussieren.

Körperliche Aktivität fördert die Konzentration

Zahlreiche Studien belegen, dass koordinative Übungen und körperliche Aktivität sich positiv auf das Gehirn auswirken. Bei Kindern konnte eine bessere Aufnahmefähigkeit festgestellt werden, wenn sie regelmässig körperliche Herausforderungen gemeistert haben. Denn mit der Aktivierung beider Hirnhälften verschwindet Müdigkeit. Zudem transportiert der Körper durch eine bessere Durchblutung mehr Sauerstoff zum Gehirn. Dies äussert sich wiederum in einer guten Konzentrationsfähigkeit. Mit den folgenden Tipps gelingt die aktive Gestaltung deiner Pausen im Homeoffice:

  • Gehe zu Fuss zum Supermarkt, zur Post oder zum Bäcker.
  • Drucke Übungen aus und hänge sie in deinem Büro auf.
  • Stelle einen Timer, damit du die Pausen und deine Übungen wirklich machst.
  • Bringe Routine und gleichzeitig Abwechslung in deine Pausen.
  • Melde dich für Sport- oder Yoga-Lektionen an und trage sie fix im Kalender ein.
  • Verabrede dich mit Freunden oder der Familie zum Spazieren, statt in einem Café.

Diese Liste kannst du beliebig ändern oder ergänzen. Bist du eher gemütlich unterwegs, versuche etwas zu finden, was dir Spass macht. Du musst nicht zwingend ins Schwitzen kommen in deiner aktiven Pause. Hast du gewisse sportliche Ambitionen und trainierst regelmässig, wäre es für dich vielleicht wichtig zu schauen, ob deine Aktivität einseitig ist. In diesem Fall könntest du öfter Augenübungen oder koordinative Einheiten einbauen.

Fazit zu deinen Pausen im Homeoffice

Finde Aktivitäten, die dir gut tun und Freude bereiten. Wenn du dich entschieden hast, versuche eine Routine aufzubauen, um dich an deine aktiven Pausen im Homeoffice zu gewöhnen. Setze dir Ziele, Timer, Termine oder mache dir Notizen zu deinen Übungseinheiten in deinem Bullet Journal. Die grössere Herausforderung ist am Anfang vielleicht, dran zu bleiben. Nimm diese Hürde und fordere dein Gehirn heraus, damit du gesund und zufrieden bleibst. Wenn du jetzt frisch inspiriert bist,  dann schau gerne auch in unseren Beitrag zu Motivation und Effizienz im Homeoffice rein.


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